Die Tage verwehen

so schnell, meine sind hier gezählt. Schade eigentlich, denn ich fühle mich im Moment so wohl hier und es gäbe noch 10.000 Dinge hier zu erledigen. Das Projekt ist fast fertig, der Druck von 100 Reiseführern von Schülern für Schüler schient gesichert und ich bin scon ganz aufgeregt, wie es letztendlich ausehen wird. Morgen hab ich noch ein letztes Interview mit einem Professor an der Uni. Das hat mich auch in den letzten Tagen schwer in Atem gehalten, denn hier einen adequaten Druck zu bekommen, ist gar nicht so einfach. Ach Kaliningrad, wie schwer wird es mir jetzt schon ums Herz, bald schließt sich der Schlagbaum und ich bin erstmal wieder ausgesperrt. Den Vorschlag der Schüler, als Gastarbeiter hier zu arbieten, musste ich dann doch abschmettern, unter 40.000 Rubel läuft halt nix. Politisch gehts hier hoch her, der Bürgermeister spürt Gegenwind und ich bin mal gespannt, ob man von Effekte der Anschläge in Moskau hier auch zu spüren bekommt. Bald schreibe ich wieder mehr, auch noch die Erlebnisse aus Riga. Jetzt gebe ich mich wieder dem Konsum der Landestypischen Getränke hin und weine mich leise in den Schlaf, um morgen einen weiteren tollen Tag im Kosmos Kaliningrad zu erleben. Das ist auch der titel des Reiseführers, „Per Rakete durch den kaliningrad Kosmos“ Kosmos, ich bin noch nicht fertig mit dir.

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