Hilfe benötigt.

Ihr müsst mir mal helfen. Ich hab einer Klasse die Aufgabe gegeben, eine Tim und Struppi Geschichte weiter zu schreiben. Dabei kam folgender Satz herraus, der mir schon einige, nervenzereissende Stunden des Verstehen wollen aber nicht können beschert hat: „Der Kapitän hat das Schiff entfaldet und wurde nach Hause gerichtet.“ Ne harte Nuss, um Hilfe bin ich dankbar.

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ouhhh, der Moosbauer, oouhhh

Was hatte ich nicht für einen super Unterrichtstag. Super Wetter, klirrend kalt, aber Sonnenschein und wolkenfreier Himmel. Ich hatte gute Stunden vorbereitet und konnte sogar die schwerfällige 10. einigermaßen motivieren. Nur die „liebe“ 7., die mich gestern so nett begrüßte, die hatte heute irgendwie keine Hausaufgaben gemacht. Doch nur normale Blagen? Normale Monster, die mich nur im Plüschkostüm bezirzt hatten? Ich werde dies weiter verfolgen.

Dann, ja dann hatte ich eine Sternstunde der russischen Pädagogik vorbereitet. Ich hatte eine Schatzkarte gebastelt, einen Schatzumschlag mit „Nimm 2“ und Bernstein gefüllt und die 9. Klasse auf eine Schatzsuche durch das Schulgebäude geschickt. Schließlich hatten wir ja das Thema „Wegbeschreibungen“. Schlussendlich hatten sie nach einer lustigen Suche das Ziel gefunden. Ein etwas obskures, seltsam anmutendes Museum für kommunistische Größen in einem Kellerraum neben der Schule. Sie öffneten gespannt den Umschlag und was finden sie????? „SPRACHMEMORIE““!!!!!!!!

OOUUUUHHH, da hat doch der Moosbauer, der Depp, den falschen Umschlag eingesteckt. Oooouuhh, ein Waterloo, mann mann mann, wie kann mann aber auch nur.. (weiter folgt nur ungenaues Gemurmel….)

Viele Grüße vom Flo, der trotzdem weiterkämpft

Flash

Heute hatte ich die erste Stunde in einer siebten Klasse, mit der ich auch mein großartiges Projekt „Kaliningrad von Schülern für Schüler“ realisieren werde. Ein Reiseführer. Beim Eintritt passierte etwas, was mir noch nie wiederfahren ist. Eine Welle der Freude und Erwartung brandete mir entgegen. Ich sah in 9 gespannt lächelnde Gesichter, die sich alle über mein Kommen dermaßen freuten, dass es mir schon fast unangenehm war. Hammer. Ich war wirklich beeindruckt.  Da fragt man sich schon, passiert einem das an einer E-schule auch????

Heute hatte ich meine erste Stunde um 8:30 un meine letzte um 18:20. Das seltsame zwei Schichtsystem der Russen hat da zugeschlagen. von 18:20 bis 19:00 mit Sechstklässlern Fremdsprachenunterricht zu machen, ist nur bedingt zu empfehlen. Ansonsten habe ich ausser der spektakulären Fischattacke nichts spannendes erlebt. Trister Alltag. Ne so schlimm ist es nicht. Ich hab Spaß am unterrichten. Viele Grüße an alle, besonders heute an Regina, ich hab mich über die Mail gefreut, und an Jan Kipara für die amtliche Leistung im Examen.

Flo

ANGST

Ohohohoho, ich glaub das Fischfutter war irgendwie komisch, eben sind die Guppies dreimal so fest gegen das Aquarium gedonnert, das ich es durch die Musik „dongen“ gehört habe…….

Solltet ihr bis in vier Tagen nichts von mir gehört haben, dann bin ich von mutierten Killerguppies gefressen worden. Vielleicht sind ja die Futtermückenlarven aus irgendwelchen Bernsteinen oder so….

Hilfe, es hat schon wieder „gedongt“, die spinnen….

Ach Ja

Ole ole, Kaiserslautern, ole. Wir treten Bremen hoffentlich aus dem Pokal, ich drück jedenfalls die Daumen.

Lehreralltag

Da schüttelts mich, hört sich spießig an. Ist aber so, Unterricht vorbereiten, mal mehr, mal weniger erfolgreich durchführen. So gingen die letzten Tage dahin und so wird es wohl bis Sonntag so weiter gehen. Der gute flo und die guten russischen Schüler haben nämlich auch Samstags Unterricht. Und das ohne Wochenendzuschlag. Heute habe ich in einer 11. Klasse unterrichtet (In Russland die Abiturklasse) und war echt beeindruckt. Die waren nach 4 Jahren Deutsch echt gut. Wir haben über Wahlbeteiligung disskutiert, die konnten da echt was. Gut, die haben auch im Dezember schon DSD Prüfung. Für die C1 Qualifikation sehe ich schon bei einigen Deutschen schwarz, die C2 Quali schaftt glaube ich, ganz sicher nicht jeder Muttersprachler. Die sind echt schwer. Hiermit bezeuge ich auch noch mal meinen Respekt vor Etama, der im Sommer die C1 Prüfung beim ersten Mal bestanden hat. Im Moment gefällt mir das Lehrerdasein. Das war nicht immer klar, man merkt ja erst wieder vor der Klasse, ob der Beruf auch wirklich passt.

Ansonsten wird Kaviar schwer überschätzt. Hab mir gestern mal welchen gegönnt, nun ja, echt nicht so der Knüller. Ich hoffe, euch gehts allen gut. Wahrscheinlich bin ich über Weihnachten doch zu Hause, das lässt sich mit Visum nicht anders machen. Ist ja auch schön. Viele Grüße an alle,

Flo

Land unter

Mann o Mann, hier ist Sintflutstimmung. Da die Kaliningraderregierung  ja keine Straßen oder Gehwege repariert oder in Stand hält, bilden sich lustige Seen. Da wird der Gang durch die Stadt echt lustig, man muss aufpassen um nicht von einer Tsunamigleichen Flutwelle hinweg gespült zu werden. Getreu dem Motto „My Car is my Castle“ heizen nämlich Kalingrader Geländewagenfahrer hier immer ordendlich rum. Auch beim über die Straße gehen muss man immer Sprungbereit sein. Mal noch ein Wort zum Namesgeber der Stadt. Eigentlich ist es ein Skandal, Stalin lies zur Überprüfung der Loyalität seiner Genossen deren Frauen entführen, um zu testen, in wie weit die Genossen sich für ihre Frauen einsetzten. Regimetreu hat dann der gute Michail Iwanowitsch Kalininn seine Frau sterben lassen. Ware Liebe gibt es da wohl nur zum System. Zu dem hat er einige Totenlisten und ein Massaker gegengezeichnet. Super Mann fürn Städtenamen. In diesem Sinne, Prost Genossen

Florian Helmutowitsch